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Umdenken - Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

Einladung:

Neues denken am ehemaligen Westwall – Die Werkstatt

 

Auch die rechtsextreme Szene hat bemerkt, dass ökologische Themen immer größere Beachtung finden. Wir fördern regenerative Energien, essen vegetarisch oder vegan und teilen unser Auto beim Car-Sharing. Ökologische Lebensstile etablieren sich – und Rechtsextreme wollen davon profitieren. Das schaffen sie überraschend gut: Öffentlich behaupten sie, sie hätten „grüne“ Positionen vertreten, als „etablierte Parteien“ noch nichts davon wissen wollten. Sie nennen sich „natürlich deutsch“ und verbinden so den Naturbegriff mit Nationalismus. Wie erfolgreich können Rechtsextreme mit Umwelt- und Naturschutzargumenten sein? Können Ressourcenmangel und Verteilungskonflikte dazu führen, dass rechtsextremistische Konzepte wieder mehr Zustimmung finden? Und wie können wir das verhindern? Teilnehmende des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) laden zu einem Seminar ein, auf dem der Kern rechtsextremistischer Argumente erkennbar und analysierbar gemacht und widerlegt werden soll. Diskutiert werden soll unter anderem über aktuelle Entwicklungen der rechtsextremen Szene, Perspektiven von AussteigerInnen, rechtsextreme Kommunikation und Wege zu einem demokratischen Naturschutz.

Der Ort für die viertägige Werkstatt liegt in der Nähe des ehemaligen Westwalls. Der Westwall war für die NS-Diktatur nicht nur militärische Befestigungslinie, sondern auch Ideen- und Versuchsraum. Aus vielen Gründen ist hier ein guter Platz, Gegenkonzepte gegen Rechtsextremismus zu denken. Denk´ sie mit. Diskutier´ sie. Du bist herzlich eingeladen!

Die Kosten sind sehr gering, genauere Informationen enthält der Veranstaltungsflyer. Die Anmeldung erfolgt über den Anmeldebogen. Macht mit!

Anmeldung per Post, Telefon oder E-Mail

Landeszentrale für Umweltaufklärung
Roland Horne, Leiter der LZU
Kaiser-Friedrich-Str. 1
55116 Mainz
Telefon: 06131 16 2492
E-Mail: Alexandra.Diehl@mueef.rlp.de



 

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