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Umdenken - Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

Die UN-Umweltgipfel

Vor über 40 Jahren beschäftigte sich die Welt das erste Mal organisiert mit der Umweltthematik: Auf Vorschlag der Stockholmer Umweltschutzkonferenz 1972 wurde im gleichen Jahr das UN-Umweltprogramm UNEP (U.N. Environment Programme) gegründet. Im Jahr 1983 gründeten die Vereinten Nationen die unabhängige Sachverständigenkommission für Umwelt und Entwicklung (WCED = World Commission on Environment and Development), die 1987 ihren Zukunftsbericht „Our Common Future“ veröffentlichte.

Der unter dem Namen Brundtland-Report (nach ihrer Vorsitzenden) bekannt gewordene  Bericht prägte die internationale Debatte um die Umweltpolitik maßgeblich und war
auch der entscheidende Auslöser für die legendäre Konferenz von Rio de Janeiro 1992, die Repräsentanten aus mehr als 179 Ländern zusammenbrachte. Dort wurden viele wichtige Vereinbarungen getroffen, wie das Kyoto-Protokoll, das erstmal den Ausstoß von Treibhausgasen regeln sollten. Auch gründeten die Industrienationen die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC). 

Die nachfolgenden Umweltgipfel von Johannesburg 2002und Rio 20+ 2012 konnten an diese Aufbruchsstimmung nicht anknüpfen und enttäuschten viele, weil konkrete Zielvereinbarungen Mangelware waren. 

Zwischen den Umweltgipfeln finden jährliche Konferenzen zu den verschiedenen Themen, wie die UN-Klimakonferenzen und die UN-Biodiversitätskonferenzen, statt. Auf der jüngsten Klimakonferenz von Paris 2015 gelang es, eine Nachfolgevereinbarung für das im Jahr 2020 ablaufende Kyoto-Protokoll zu verabschieden. 

Letzte Änderung: 08.02.2016

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