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Umdenken - Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

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3. Marienstatter Zukunftsgespräche

 

Regionaltagung zur nachhaltigen Entwicklung

 

 

 

 

Im Westerwald
überleben?


Grundbedürfnisse, Herausforderungen,
Lösungen

 

 

 

3. und 4. Dezember 2004

Abtei Marienstatt

 

 

 

  

 

 

Im Westerwald überleben ?

 

Diese Frage stellt sich nicht wirklich. Es kann auch nicht nur am kalten Wind liegen, dass sich hier schon vor vielen Tausend Jahren Menschen angesiedelt haben – und bis heute geblieben sind. Menschen können es im Westerwald offenbar ganz gut aushalten und haben sich eingerichtet. Dies kommt nicht von ungefähr. Es gehört zum Prozess der Zivilisation, aus dem Vorgefundenen das Beste zu machen. Das gelingt nicht immer gleich beeindruckend, aber aus allen Zeiten gibt es beindruckend gelungene Lösungen.

Im Rahmen unserer 3. Marienstatter Zukunftsgespräche wollen wir uns vier Grundbedürfnisse etwas genauer ansehen, ohne die Heimat nicht auskommt, und jeweils einen Rückblick und einen Ausblick wagen. Welchen Herausforderungen sahen sich unsere Vorfahren gegenüber und welche Lösungen haben sie entwickelt? Es ist immer lehrreich, zu analysieren, wie sich eine Kultur verändert und weiterentwickelt hat und daraus für die Zukunft zu lernen. Dies gilt ganz besonders im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung unserer Heimat. Nachhaltige Lebensstile waren früher selbstverständlicher. Verschwendung hätte auf den kargen Mittelgebirgsböden niemand überlebt. Und dennoch gab es Auswanderungswellen.

Heute bestimmen andere Sorgen die Diskussionen. Zum Beispiel: Geht uns die Arbeit aus?. Oder: Was wird aus unserer Landschaft ohne Landwirte? Bleibt die Qualität auf der Strecke, wenn uns vor lauter ‚Geiz ist geil’ das Billigste genügt? Mit welchen Bildern füttern wir die Hirne unserer Kinder? Nachhaltige Lebensstile sind etwas aus der Mode gekommen. Aber dies kann sich auch schnell wieder ändern. Niemand weiß genau, was die Zukunft bringt. An den Grundbedürfnissen wird sich wenig ändern. Ob unsere heutigen Lösungen zukunftsbeständig sein werden, wird sich zeigen.

 


 

Programm:

 

Freitag, den 3. Dezember 2004

 

14:00

Begrüßung

 

Wovon wir Menschen leben

Dr. Thomas Denter, Abt von Marienstatt

 

 

Grundbedürfnis ‚satt werden’

 

14:15

Ernährte das Land wirklich seine Leute? – die Westerwälder Landschaft erzählt ihre eigene Geschichte

Friedrich Wilhelm Georg, Westerwaldverein

Schlau durch Kartoffeln? – Ernährung in armer Mittelgebirgsregion

Ute Pötsch, Dienstleistungszentrum für den ländlichen Raum Westerwald/Osteifel, Montabaur

 

15:00

Die Landschaft lebensfähig halten? – zur zukünftigen Inwertsetzung der Mittelgebirgslandschaften

Staatssekretär Hendrik Hering, Ministerium für Umwelt und Forsten, Mainz

 

15:45

Pause

 

 

Grundbedürfnis ‚dabei sein und mithalten können’

 

16:30

Exportschlager Raiffeisen? – aktueller denn je?

Hans Theo Macke, Westerwaldbank e.G., Hachenburg

 

17:15

Regio ergänzt Euro? – eine neue Regionalwährung auch im Westerwald?

Ralf Becker, Arbeitsgruppe ‚Our Future Economy’,

 

18:30

Gemeinsames Abendessen im Marienstatter Brauhaus

 

20:00

Orgelmeditation in der Basilika

 

 

Samstag, den 4. Dezember 2004

 

8:30

Gedanken in den Tag

Abt Thomas

 

 

Grundbedürfnis ‚behütet aufwachsen’

 

9:00

Gute alte Zeit? - Kindheit und Jugend im Westerwald vor 100 Jahren

Prof. Dr. Marita Metz-Becker, Universität Marburg

 

9:45

Hat Jugend im Westerwald Zukunft? – Situation, Perspektiven und Unterstützungsbedarf

Prof. Dr. Anke Spies, Universität Oldenburg

 

10:30

Pause

 

 

Grundbedürfnis ‚es schön haben’

 

11:15

Nützlich und schön? Westerwälder Gebrauchskeramik und ihr guter Ruf

Dr. Manfrid Ehrenwerth, Landschaftsmuseum Hachenburg

 

12:00

Neues aus dem Kannebäckerland – Visionen der Keramikkünstler

Monika Gass, Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen

 

12:45

Ende der Veranstaltung

 

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