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Umdenken - Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

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4. Marienstatter Zukunftsgespräche

11. und 12. November 2005
Abtei Marienstatt

 

Den Stein ins Rollen bringen
Wege zum Geopark Westerwald

 

 

 

Geopark Westerwald?

Ja! Der Westerwald hat das Zeug zum Geopark und braucht sich sicherlich nicht zu verstecken. Dies rückt in jüngerer Zeit langsam auch in das öffentliche Bewusstsein: Vulkane, Höhlen, reiche Mineralienvorkommen, Steinbrüche und Bergwerke, Fossilien von Weltrang, versteinerte Korallenriffe urzeitlicher Meere - Neugierige kommen hier wirklich auf ihre Kosten.

Nicht von ungefähr werden die Stimmen lauter, die diesen geologischen Schätzen ein attraktives touristisches Potential zuschreiben. Die guten Erfahrungen mit regionaler Wertschöpfung durch Geotourismus, die andere Regionen gemacht haben, machen Mut. Sie zeigen aber auch, dass Erfolg nicht vom Himmel fällt.

Immerhin: Vieles ist schon touristisch erschlossen und wird von den Gästen auch angenommen. Angebot und Nachfrage finden sich bislang aber eher zufällig. Der Westerwald präsentiert sich eben nicht als geologisches Highlight. Es fehlt vor allem an einer gemeinsamen Strategie. Pessimisten meinen, diese scheitere schon daran, dass die Leute sich nicht so recht einig seien, wo der Westerwald überhaupt liegt.

Um so mehr eröffnet das Konzept eines Geoparks neue Chancen. Die intensive Beschäftigung mit dem Boden unter den Füßen tut dem regionalen Selbstbewusstsein gut und wirkt identitätsstiftend. Sie fördert die Zusammenarbeit regionaler Akteure. Und dies ist auch die Voraussetzung, wenn der Stein ins Rollen gebracht werden soll.

Was halten Sie von einem Geopark Westerwald? Wir laden Sie herzlich ein, sich mit Ihren eigenen Ansichten und Erfahrungen an den Marienstatter Zukunftsgesprächen zu beteiligen.

Programm:

 

Freitag, den 11. November 2005

 

14:00

Begrüßung

 

Rollt den Stein zur Seite

Abt Dr. Thomas Denter, Abtei Marienstatt

 

14:15

Westerwald – Land aus Wasser, Feuer und Wind

Dr. Holger Rittweger, Mobiles Landschaftsmuseum, Waldbrunn

 

15:00

Den Claim abstecken – Netzwerk der Geotope

Karl Kessler, Westerwaldverein, Bad Marienberg

 

15:45

Pause

 

16:30

Highlight Stöffelmaus – das erste bekannte fliegende Säugetier

Dr. Michael Wuttke, Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz, Mainz

 

16:50

Highlight Lahnmarmor – Korallenriff der Urzeit

Axel Becker, Lahn-Marmor-Museum, Villmar

 

17:10

Highlight Höhlen von Breitscheid und Erdbach – Höhlenbären und Steinzeitjäger

Roland Lay, Bürgermeister von Breitscheid

 

18:00

Gemeinsames Abendessen im Marienstatter Brauhaus

 

20:00

Orgelmeditation in der Anna-Kapelle

 

 

Samstag, den 12. November 2005

 

8:45

Gedanken in den Tag

Abt Thomas

 

9:00

Geopark Westerwald – von der Idee zur Umsetzung

Dr. Ulrike Mattig, Hessisches Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Wiesbaden

 

9:45

Von den Nachbarn lernen – Erfolgsgeschichte Geopark Bergstraße/Odenwald

Dr. Michael Wormer, IFOK, Bensheim

Claudia Eckhardt, Geopark Bergstraße/Odenwald, Lorsch

 

10:30

Pause

 

11:15

den Stein ins Rollen bringen – wer fängt an?

Landrat Dr. Manfred Fluck, Kreis Limburg-Weilburg

 

11:45

nicht auf Sand bauen – es geht nur gemeinsam

Landrat Peter Paul Weinert, Westerwaldkreis

 

12:15

Abschlussdiskussion

 

12:45

Ende der Veranstaltung

 

 

Moderation: Eckart Mascus, Amt für den ländlichen Raum, Limburg

 

 

 

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