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Umdenken - Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz

"Ich will fahr'n, ich will fahr'n!

„....und kost’ Benzin auch 3 Mark 10,
scheiß-egal es wird schon geh’n,
ich will fahr’n, ich will fahr’n,.....,
ich will Spaß, ich will Spaß...“

so heißt es in einem alten Schlager. Und es stimmt, unser Spaß kostet uns einiges. Nicht nur der Geldbeutel wird dünner, sondern auch die Luft. Der Verkehr ist der zweitgrößte Schadstoffproduzent ‚(???) und wesentlich verantwortlich für Treibhausgase in der Atmosphäre. Im Jahr 2012 erreichte der Motorisierungsgrad in Deutschland 533 Pkw je 1000 Einwohner. Damit weist Deutschland eine der höchsten Motorisierungsgrade der Welt auf - mit steigender Tendenz.  (siehe Statistik zur Anzahl der zugelassenen PKWs des Umweltbundesamtes)

Folgen und Alternativen des Individualverkehrs bekannt, aber ungenutzt
Es ist nichts Neues, dass der motorisierte Individualverkehr mit hohen persönlichen Kosten (Geld, Zeit, Gesundheit) verbunden ist und allen schadet. Auch die Alternativen kennt jeder: zu Fuß gehen, Fahrrad fahren, auf den Zug umsteigen oder die intelligentere und preiswertere Nutzung von PKWs durch Car Sharing oder Mitfahrgelegenheiten. Genutzt aber werden Sie immer noch viel zu selten. Im Folgenden haben wir Ihnen Orientierungshilfen für die einzelnen Fortbewegungsmittel zusammengestellt, die Ihnen bei einer Veränderung Ihres Mobilitätsverhaltens nützlich sein können.

Die eigenen Füße benutzen
Die eigenen Füße sind das billigste und ökologischste Fortbewegungsmittel. Für dieses „Verkehrsmittel“ gibt es einen Schutzverein, den Fuss.ev der sich mit seinen Dienst- und Serviceleistungen für ein sicheres und attraktives Zu-Fuß-Gehen und für eine enge Kooperation mit den anderen Verkehrsmitteln des "Umweltverbundes" – Fahrrad, Bus und Bahn - einsetzt.

Fahrradfahren ist wieder in
Kürzere alltägliche Strecken können einfach mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern hält Sie gleichzeitig fit. Auch in Rheinland-Pfalz (www.radwanderland.de) läßt sich mit dem Rad Urlaub machen. Das Land Rheinland-Pfalz investiert 2004 15 Millionen Euro in den Ausbau von Radwegen, etwa für den 65 km langen Radweg zwischen Bingen und Koblenz, entlang des Weltkulturerbes Rhein. Der Allgemeine deutsche Fahrradclub (ADFC) vertritt die Interessen der Fahrradfahrenden und will die Position des Fahrrads stärken.

Zugfahren ist bequemer
Die Bahn ist ein sicheres, umweltfreundliches und sozialverträgliches Verkehrsmittel. Das Rheinland-Pfalz-Ticket (Tageskarte für fünf Personen) und der Rheinland-Pfalz-Takt mit Fahrplanauskunft für den Busverkehr und für Bahnverbindungen erleichtern die Nutzung im Land.

Nutzen oder Mitfahren statt besitzen
Auch der PKW-Bereich birgt einige Veränderungsmöglichkeiten mit hohem Einsparpotential, zum Beispiel durch das gemeinsame Nutzen von PKWS, also das Car Sharing. Auch Mitfahrzentralen bieten eine preiswerte Alternative mit dem Auto zwischen zwei Städten zu pendeln. Der Verkehrsclub Deutschland bietet in Zusammenarbeit mit der Mitfahrzentrale Suchmöglichkeiten an. Für Rheinland-Pfalz gibt es unter Pendlerportal, in dem man MitfahrerInnen zur Arbeitsstelle suchen und finden kann.

Weitere Informationen:
Der Verkehrsclub Rheinland-Pfalz bietet geführte Wanderungen, Radtouren und Exkursionen unter dem Motto „Ohne Auto mobil“ an. Das aktuelle Programm steht auf der Internetseite zum Download bereit.

Auf der Seite der Initiative „Wirtschaft in Bewegung“ finden Sie viele Informationen zu nachhaltigen betrieblichen Mobilitätskonzepten.

Weitere nützliche und hilfreiche Ideen dazu, wie wir unser Mobilitätsverhalten verändern können finden Sie beim Naturschutzbund Deutschlands unter dem Thema „Ökologisch Leben".

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